Beteiligungscamp 2026: Demokratie, Gemeinschaft und jede Menge Abenteuer

Ankommen, Zelte aufbauen und gemeinsam durchstarten

Am Montag hieß es erst einmal: ankommen, Zelte aufbauen und das Camp beziehen. Nach dem Kennenlernen wurden die Jugendlichen in Teams eingeteilt und übernahmen direkt Verantwortung für das gemeinsame Zusammenleben. Ob Platzdienst, Küchendienst oder Toilettendienst – alle packten mit an. Anschließend wurden Gruppenshirts gestaltet und Pixis gebastelt. Nach dem gemeinsamen Abendessen klang der erste Tag entspannt aus. Schließlich stand fest: Die nächsten Tage würden einiges bereithalten.

Demokratie erleben – im Workshop und am Lagerfeuer

Am Dienstag startete das inhaltliche Programm. Nach Frühstück und gemeinsamer Tagesplanung gab es zunächst Zeit für Freizeit, Spiele und das Campgelände. 

Am Nachmittag beschäftigten sich zwei Gruppen in einem Workshop von JUMP mit den Themen rechte Gewalt und Demokratiebildung. Währenddessen machte sich die andere Hälfte auf den Weg durch den Wald, um Stöcke für das Stockbrot am Abend zu sammeln. Im zweiten Workshopblock wechselten die Gruppen: Nun ging es für die Waldgruppe mit verquer um Beteiligung und Demokratiebildung, während die anderen Jugendlichen kreativ werden konnten. 

Am Abend wurde es gemütlich: Nach dem Abendessen trafen sich alle am Lagerfeuer. Es gab Stockbrot, Marshmallows und eine große Runde Werwolf. Ein ziemlich guter Abschluss für einen Tag voller neuer Eindrücke.

Feuer

Wenn Jugendliche der Politik ihre Fragen stellen.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Austauschs mit Kommunalpolitik.

Am Vormittag beschäftigten sich die Jugendlichen mit Steckbriefen der eingeladenen politischen Vertreterinnen und Vertreter. Anschließend entwickelten sie eigene Fragen und formulierten Forderungen zu Themen, die ihnen wichtig sind.
Nach dem Mittagessen ging es erst einmal zum Neukloster See. Bei Spielen und beim Baden konnten alle etwas Freizeit genießen, bevor am Nachmittag der politische Besuch anstand.

Mit dabei waren Robert Stach vom Fachdienst Jugend, Frank Junge, Bürgermeister der Hansestadt Wismar, Martin Kühl, Bürgermeister der Stadt Klütz, Marleen Kempken, 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Neukloster, sowie Stefan Ahrens, Stadtvertreter in Neukloster.

Nach einer gemeinsamen Begrüßung und Vorstellung am Lagerfeuerplatz ging es in Kleingruppen zu verschiedenen Stationen. Bei Mölkky, Tischtennis, Riesen-Jenga und Kubb wurden die Fragen und Forderungen der Jugendlichen mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern diskutiert.

Das Besondere daran: Politik fand nicht nur in einem klassischen Gespräch statt, sondern mitten im Camp, in einer lockeren Atmosphäre und auf Augenhöhe. So entstanden viele direkte Gespräche über die Anliegen junger Menschen und darüber, was sich vor Ort verändern sollte.

Bei Hotdogs wurde anschließend noch weiter diskutiert und sich ausgetauscht. Am Abend standen wieder gemeinsame Spiele mit den Teamern und Marshmallows am Lagerfeuer auf dem Programm.

Geocaching, Teamspiele und Besuch aus dem internationalen Workcamp

Am Donnerstag ging es zunächst mit dem gewohnten Morgenprogramm weiter. Danach standen unterschiedliche Angebote auf dem Plan: Zwei Gruppen machten sich zum Geocaching auf, während die anderen Gruppen verschiedene Beteiligungsformate und teamfördernde Spiele ausprobierten – unter anderem mit Elementen aus „Stadt, Land, Volltreffer“.

Nach dem Mittagessen gab es besonderen Besuch: Die internationalen Workcamp-Teilnehmenden kamen vorbei. Gemeinsam ging es erneut zum Neukloster See, wo Zeit für Spiele, Baden und Begegnungen blieb.

Zurück im Camp wurde gemeinsam das Abendessen vorbereitet. Es wurde gespielt, gelacht und zusammen gegessen, bevor sich die Workcamper wieder verabschiedeten.

 

Ein vorzeitiges Ende – Sicherheit geht vor

Am Donnerstagabend zog schließlich ein Sturm auf. Nach einem kleineren Sturmschaden auf dem Gelände musste das Beteiligungscamp aus Sicherheitsgründen vorzeitig beendet werden.

Bis etwa 23 Uhr wurde gemeinsam aufgeräumt und das Gelände gesichert, während die Jugendlichen nach und nach abgeholt wurden. Alle 30 Teilnehmenden kamen sicher und unverletzt zu Hause an.

 

Fünf Tage, viele Begegnungen und jede Menge Beteiligung

Auch wenn das Camp früher als geplant endete, bleiben fünf abwechslungsreiche Tage voller gemeinsamer Erlebnisse, neuer Kontakte und spannender Gespräche.

Die Jugendlichen konnten Demokratie und Beteiligung praktisch erleben, eigene Fragen und Forderungen formulieren und direkt mit politischen Verantwortlichen ins Gespräch kommen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel Gemeinschaft entstehen kann, wenn alle mit anpacken, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Zeit verbringen.

Ein großes Dankeschön an alle Jugendlichen, Teamerinnen und Teamer, Workcamper, Workshopgebenden und politischen Vertreterinnen und Vertreter, die das Beteiligungscamp 2026 mitgestaltet haben!